Kategorie-Archiv: Workshop

Briefe in den Knast (L!Z)

4. Juli 2016
20:00

Wie schreibe ich einen Brief an einen Menschen im Knast? Tur*tel und Clumsy, Aktivistis aus der Klimabewegung, sind seit mehreren Wochen im Knast. Nach einem kurzen Input zum Hintergrund, wollen wir gemeinsam praktisch werden. Um die Knastmauern zu durchbrechen sind Briefe ein wichtiges Mittel. Zusammen wollen wir kreativ werden, Solidarität ausdrücken und mit unseren widerständigen Grüßen die Knastmauern überwinden. Kommt vorbei, für Umschläge und Briefmarken ist gesorgt! mehr Infos findet ihr hier: https://abcrhineland.blackblogs.org/

Stolpersteine in der Unterstützungsarbeit (Geozentrum)

5. März 2016
10:00

Hey zusammen,

wir, die Gruppe der Kritischen Forschungswerkstatt der Uni Bonn, veranstalten diesen Samstag einen Workshop und wollten den etwas knapp noch über euch bewerben.

-Titel: Fallstricke in der Unterstützung von Geflüchteten

-Ort: Übungsraum 8, Geozentrum Universität Bonn, Meckenheimer Alle 176, 53115 Bonn

-Zeit: 10:00 bis ca. 18:00 Uhr

-Eintritt: kostenlos

-Beschreibung: Wir haben das Kollektiv “bildungbewegt” aus Berlin eingeladen. Der Workshop „Stolpersteine in der Unterstützungsarbeit“ gibt Impulse für die
– Politisierung der Unterstützer_innenarbeit mit Geflüchteten
– Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien und Sensibilisierunge für rassistische Verhaltensweisen und Vorurteile
– Reflektion des eigenen Engagements, der Motive und Ziele in Zusammenarbeit mit Geflüchteten.
– Vernetzung mit anderen Bonner Initiativen, Kollektiven und ehrenamtlichen Unterstützer_innen in der Geflüchtetenarbeit

Link zum Kollektiv: https://bildungbewegt.wordpress.com/bildungsangebote/willkommens-inis/workshop-3-fallstricke-bei-der-unterstutzung-von-gefluchteten/

Drag Kings & Drag Queens (Workshop) (AStA)

19. Dezember 2015
15:00

Workshop unter der Leitung von Verena Läcke und Wanda Lismus, mit anschließendem Besuch des Bonner Weihnachtsmarkts.

AStA-Flur, Zimmer 11 (Referatsraum), Nassestr. 11

Imperialismus-Workshop

12. Dezember 2015
20:00

Die ASJ Bonn organisiert einen Workshop zum Thema Imperialismus, der von den Gruppen gegen Kapital und Nation durchgeführt wird. Da die Platzzahl begrenzt ist, bitten wir euch, eure Anmeldung an asjbonn@riseup.net zu schicken. Wir schicken euch dann die genauen Infos.

Der globale Kapitalismus wird nationalstaatlich verwaltet. Diese Nationalstaaten gehen aufeinander los, um sich gegenseitig für ihr Interesse, dem nationalen Kapital die Welt als Geschäftsfeld zu eröffnen, zu instrumentalisieren. Ergebnis ihres Versuchs sich gegenseitig unterzuordnen ist eine Staatenhierarchie, die sich zurzeit als westliche Weltordnung mit den USA und ihren westeuropäischen Verbündeten an der Spitze darstellt. Neben diesen Weltmächten gibt es noch Staaten, die eigentlich kein nationales Kapital haben und auch kaum Staaten sind, insofern sich eher in einem permanenten Bürgerkrieg darüber befinden, welches Racket an der Benutzung der heimischen Reichtumsquellen durch ausländisches Kapital schmarotzen darf (z.B.Nigeria). Weiterhin gibt es Staaten, die es zu so etwas wie einem nationalen Kapital geschafft haben, und darüber eigene nationale Ordnungsinteressen entwickelt haben. Als eigensinnig-dienstbare Regionalmächte treten sie auf der Weltbühne auf, und versuchen in ihrer Unterordnung unter mindestens eine imperialistische Macht selbst mächtiger zu werden (zB. Saudi-Arabien, Iran). Darüber hinaus gibt es noch Staaten, die zwar selbst durchaus genug Machtmittel haben, um auch überregional das Weltgeschehen mitzubestimmen, aber nicht Teil des westlichen Blocks sind, wie zum Beispiel China und Russland.

In diesem Gastworkshop der GKN Hamburg soll das imperialistische Weltgeschehen erklärt werden, wobei am Rande hoffentlich auch klar wird, warum der Bezug vieler Linker darauf unvernünftig ist.

Berufungswerkstatt (ORH)

5. Dezember 2015
09:30bis19:30

Du hast keine Ahnung, welche Richtung Du beruflich einschlagen möchtest? Du bist total ratlos, was eine Aufgabe wäre, die Dich in Zukunft erfüllen kann?
Wir kennen wen, der wen kennt, dem es genauso geht und deswegen präsentiert die rhizom Hochschulgruppe:

Ein Berufungscoaching-Werkstatt-Tag mit Ideen³!

Anmeldung unter: http://goo.gl/forms/LIzwxQnkBq
Die Teilnahme ist kostenfrei. Bitte melde Dich bis zum 30.11.2015 an!

Mehr Infos findest du im Flyer (Anhang) und unter: http://ideenhochdrei.org/de/angebot/berufungscoaching/

Der Tag wird gefördert durch den AStA der Universität Bonn.

Antifa Info Kneipen (La Victoria)

7. November 2015
19:00

Anlässlich des 77. Jahrestages der Reichspogromnacht machen wir anstatt Kneipe einen antifaschistischen Stadtrundgang zu jüdischem Leben und Widerstand in Bonn. Wir treffen uns um 19 Uhr vor dem La Victoria. Anschließend gibt es zu Essen und Trinken. Bitte seid pünktlich.

Jeden 1. Samstag im Monat ab 19 Uhr gibt es im La Victoria, Bornheimer Str. 57, leckeres Essen und interessante Vorträge und Diskussion

Cryptoparty (Uni, Hörsaal 17)

26. Oktober 2015
18:00

Längst ist Sicherheit im Internet mehr als ein Steckenpferd paranoider IT-Profis. Alle haben Daten von sich, die besser nicht bekannt werden, und sei es nur die Konto- PIN. Einige sorgen sich darum, dass Google und Facebook zu viel über sie wissen, oder fühlen sich unwohl beim Gedanken, dass jemand ihre Mails mitliest. Für Juristen, Ärzte und Geschäftsleute ist es lebensnot- wendig Berufsgeheimnisse zu wahren.

Auf einer Cryptoparty geht es wenig um Theorie, sondern darum euch zu helfen auf den eigenen Rechnern die ersten Schritte mit Sicherheitssoftware zu gehen. In diesem Vortrag bekommt ihr einen Einblick in die Verschlüsselung von E-Mails und Chats. Im Anschluss an den Vortrag habt ihr Gele- genheit in Arbeitsgruppen die vorgestell- ten Programme auf euren mitgebrachten Geräten zu installieren und auszuprobieren.

Hörsaal 17

Nähcafé (Oscar Romero Haus)

18. Oktober 2015
14:00

Nähcafé im Oscar Romero Haus

Bring deine Ideen, Projekte, Materialien mit!
Wir wollen zusammen am knisternden Feuer nähen und stricken, uns gegenseitig was beibringen und gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen sein!

Bring gern was mit!
Wir haben ein paar Nähmaschinen, Stoffreste, Nähzubehör, Tee und Kaffee.

Wann: Sonntag 18.10. ab 14 Uhr
Wo: Keller des Oscar-Romero-Hauses, Heerstraße 205, 53111 Bonn

Nähcafé (ORH)

Nähcafé im Oscar Romero Haus

Bring deine Ideen, Projekte, Materialien mit!
Wir wollen zusammen am knisternden Feuer nähen und stricken, uns gegenseitig was beibringen und gemütlich bei Kaffee und Kuchen beisammen sein!

Bring gern was mit!
Wir haben ein paar Nähmaschinen, Stoffreste, Nähzubehör, Tee und Kaffee.

Wann: Sonntag 18.10. ab 14 Uhr
Wo: Keller des Oscar-Romero-Hauses, Heerstraße 205, 53111 Bonn

„Wir wollen uns lebend“ (ORH)

3. September 2015
19:00
„Wir wollen uns lebend“
Frauenmorde zwischen Ciudad Juárez und Mittelamerika//
Feministische Gegenstrategien in Hiphop, Street Art und Performances

Die steigende Zahl von Frauenmorden in Mexiko und Mittelamerika sind
durch Frauenhass und Machismus motiviert. Ihnen liegt einerseits die
Präsenz von Jugendbanden und Drogenkartellen in marginalisierten
Vierteln, Satellitenstädten und Gemeinden zugrunde; andererseits
gewaltförmige Geschlechterbeziehungen, die sich durch sämtliche
Schichten ziehen.

Dem alarmierenden Ausmaß von tödlicher Gewalt gegen Frauen leistet eine
nahezu absolute Straflosigkeit Vorschub – eine Folge der Verstrickung
staatlicher Institutionen in die organisierte Kriminalität, aber auch
der Existenz stigmatisierender Frauenbilder bis in die Regierungsspitzen
hinein.

Ciudad Juárez gilt als frühe Hochburg misogyner Gewalttaten, die heute
in der gesamten Region zu finden sind. Die Zivilgesellschaft der
mexikanischen Grenzstadt – allen voran Mütterorganisationen – hat aber
auch einen fundamentalen Beitrag geleistet, das Phänomen zu analysieren,
öffentlich zu machen und eine Verurteilung Mexikos durch den
Interamerikanischen Menschenrechtsgerichtshof zu erreichen.

Mit Repression und Militarisierung im sogenannten „Drogenkrieg“ haben
die Morde in Juárez noch zugenommen, gleichzeitig sind Femizide
mittlerweile im ganzen Land Thema geworden. Die Statistiken führt
unbestritten der Bundesstaat Mexiko an, der sowohl für führende Kartelle
wie Regierungspartei von strategischer Bedeutung ist.

Auch in den mittelamerikanischen Nachbarländern Guatemala, El Salvador
und Honduras hat vor dem Hintergrund der allgemeinen Gewalt der
Jugendbanden die Gewalt gegen Frauen im Besonderen zugenommen.

Doch trotz aller Schreckensmeldungen und omnipräsenter Gefahr wollen
sich Mädchen und Frauen nicht einschüchtern lassen und auch nicht den
stigmatisierenden Erklärungsansätzen von Regierungsseiten Glauben
schenken. So gibt es zahlreiche kreative, mutmachende und solidarische
Initiativen in Kunst, Theater, Hiphop, Street Art und sozialen
Netzwerken, die Frauenmorde abseits von sensationalistischen
Pressemeldungen zum Thema machen.

Die Referentin Kathrin Zeiske ist als Aktivistin und freie Journalistin in Mexiko und
Mittelamerika unterwegs. Weitere Infos: grenzueberschreitend.blogspot.com