Kategorie-Archiv: Lesungen

Ich wuerde es wieder tun (Le Sabot)

15. Juli 2016
20:00

Buchvorstellung: Ich wuerde es wieder tun / Volveria a hacer lo mismo
Die Autor*innen des Buches sind politische Gefangene in kolumbianischen Knästen. Sie sind Frauen und Männer die heute aus politischen Gründen und Motiven im Kontext eines über 50-jährigen sozialen und bewaffneten Konflikts in Kolumbien ihrer Freiheit beraubt sind. Die Texte, die sie während ihres Knastaufenthaltes verfasst haben, erzählen von den harten Tagen im Freiheitsentzug, von Gründen und Träumen, die sie überzeugt und geleitet haben sich dem bewaffneten Kampf anzuschließen, um dem Terror des Staates mit Widerstand zu begegnen.
Zwei Genoss*innen aus Kolumbien werden das Buch vorstellen. Die Veranstaltung ist in deutscher und spanischer Sprache.

Veranstalter: AK studentische Kultur & Politik, Informationsstelle Lateinamerika (ila), Verein zur Foerderung politischer Bildung & Kultur e.V.

Tumult, Finissage, Lesung und Musik (Kult41)

14. Juli 2016
20:00

Finissage von Schirin Schüller mit Lesung und Livemusik!
Lesung: “Nikolas Huperz” (Bochum)
Nikolas Huperz, geboren 1987 in Attendorn, ist ein deutschsprachiger Autor von romanhaften Textkollagen. Das Hauptmerkmal seiner Arbeit ist, dass die Figuren selbst ihren Alltag in Briefen, Essays und ähnlichem dokumentieren, wodurch dann die Gesamtgeschichte entsteht

Musik: “The Mañana People” (Weird Folk, Bonn)
The Mañana People’s music isn’t the easiest thing in the world to explain, so bear with us for a moment. It is the product of the minds of Tim Weissinger and Alvaro Arango, which are even more difficult to explain. Tim claims to be German, but he says “Adios!” a lot, writes poems, chews tobacco, and looks astonishingly sexy in Lederhosen. Alvaro is a Colombian refugee, accused by his folks of being a vampyre. Sometimes people see him standing on his roof, signaling with a flashlight. Their hobbies are oranges and taxidermy. They like pretending they are hobos, or world-weary cowboys, or a virus from outer space. Especially when writing songs. So how does the music sound like? Do you hear lonesome guitars twanging into your right ear? That was them. Do you get a laughing banjo crawling into your left one? That was them too. Do you hear that theremin flashing through your other ear right into your brain? You three-eared freak! You’re welcome, anyway. Do you hear it all? You’re one of them now. You are a Mañana Person too.

Spoken Word Poetry – Geflohen, Geflüchtet, auf der Flucht (Pauke)

11. Mai 2016
19:30

musikalisch literarischer Abend zum Thema “Flucht” *Seit dem Zweiten Weltkrieg waren nie so viele Menschen auf der Flucht wie im Jahre 2016. Alles hinter sich gelassen machen sich Millionen Menschen auf den gefährlichen Weg in Richtung Hoffnung. Ziel: Europa. Flucht kennt verschiedene Gesichter, nimmt verschiedentlich Ausdruck. Was denken und fühlen Menschen, die auf der Flucht waren und angekommen sind, was bewegt diejenigen, welche sich für Flüchtlinge einsetzen? Bekannte Poetry Slamer wie Aylin Celik, Janosch Ptassek, Clara Belz und Berenike Bär werden gemeinsam mit vielen weiteren Künstlerinnen und Künstlern aus dem Raum Köln/Bonn mit Raptexten, Lyrik und Gesang Einblicke in Gedanken und Emotionen zum Thema „Flucht“ geben.

Der Eintritt ist frei.

Es wird um Spenden für Sea Watch e.V. gebeten.

PAUKE -LIFE- Kultur Bistro Endenicher Straße 43, 53115 Bonn

Utopie und Rotwein (ORH)

18. Februar 2016
18:00

Eröffnungsveranstaltung des renovierten Dachbodens des ORH

Utopie & Rotwein

Lesung: Utopie – Vom Roman zur Denkfigur mit Dr. Alexander Neupert-Doppler

18:00 Uhr Oscar-Romero-Haus, Heerstr. 205

Welche Funktionen können Utopien bei dem Versuch haben, diesen Planeten zu einem Ort zu machen, der ein menschenwürdiges Leben ermöglichen würde? Über den Begriff der Utopie, ihre Geschichte und Aktualität wird an diesem Abend vorgetragen und lebendig diskutiert werden. Das Buch worum es geht ist hier zu finden: http://www.theorie.org/titel/683_utopie

Als Getränke gibt es ökologischen Rotwein aus Frankreich (www.vins-domainedescollines.com) und alkoholfreie Getränke gegen Spende. Es gibt für Veranstaltung keinen Eintritt. Spenden für die Fahrtkosten des Referenten sind erwünscht

Nach der Lesung Vokü & Kneipe im Keller

Mit Baumhäusen gegen Bagger (LeSabot)

2. Februar 2016
18:30

Lesung mit Aktivist*innen aus dem Hambacher Forst

Der Hambacher Forst, Mitteleuropas letzter „Urwald“, wird gerodet durch Europas größten Klimakiller – RWE. Die Folgen davon sind verheerend und sind sowohl regional in Form von Naturzerstörung, Zwangsumsiedlungen und Gesundheitsschäden als auch global durch Klimawandel und Flucht zu spüren. All das für völlig veraltete Kohle und einen Konzern, der die Energiewende verschlafen hat.
Um dem ein Ende zu setzen, besetzten vor mehr als drei Jahren Umweltaktivist*innen den bedrohten Wald. Im Sommer 2015 veröffentlichten die Besetzer*innen das Buch „Mit Baumhäusern gegen Bagger“ über diesen Widerstand. Eine Mitautor*in und Waldbesetzer*in liest aus dem Buch und auch für Fragen und Diskussionen wird es Zeit geben. Warum ist der Hambacher Forst so besonders? Wo liegt der Unterschied zwischen legitim und legal? Wie lassen sich Sabotage und direkte Aktionen moralisch begründen? Wie fühlt es sich an aus einem Baumhaus geräumt zu werden, in dem man monatelang gelebt hat? Und wie kann man mit Polizeigewalt umgehen?

Altstadtpoesie – Poetry Slam (Kult41)

18. September 2015
19:30

Team Tuesday präsentiert zum ersten Mal die Altstadtpoesie, den neuen Poetry Slam in der Bonner Altstadt. Bei der Premiere im Kult 41 treten acht Poeten gegeneinander an und ringen um den Sieg.

Der amtierende Vize-Meister des Landes NRW: Christofer mit F, die Finalisten der NRW-Meisterschaften 2015, Luca Swieter, Zwergriese, und Tobias Engbring, die Bonner Lokalmatadoren Felix Bartsch und Anne Linscheid, die U20 Sensation Henni aus Düsseldorf, sowie der ganze Stolz Siegens: Tristan Kunkel geben sich die Ehre. Ob humorvoll, nachdenklich, lyrisch, traurig oder alles zusammen. Alle Stilrichtungen sind erlaubt. In drei Runden und mit einem Zeitlimit von 5 Minuten treten die Poeten mit selbstgeschriebenen Texten gegeneinander an. Das Publikum entscheidet wer eine Runde weiterkommt und wer am Ende im furiosen Finale den Titel des ersten Altstadtpoesiemonatssiegers erhält. Moderiert wird das Ganze von Sven Hensel und Eric Jansen.

Eintritt 5 Euro

Poe-Tisch (Kult41)

17. Juli 2015
20:00

Poe-Tisch ist eine Lyrikcollage aus 3 Gedichten von Edgar Allen Poe als Theaterperformance. Ein Soloprojekt von Marc Götz Dick.
Dauer circa eine Stunde.

Eintritt 5 Euro

Erben der Erinnerung – Buchvorstellung mit Philip Meinhold (Le Sabot)

25. Juni 2015
20:00
Dieses Buch ist eine sehr persönliche Erkundung der eigenen Geschichte, des Umgangs mit der NS-Zeit siebzig Jahre danach – und der Frage, was Auschwitz mit jedem und jeder von uns zu tun hat.
Es ist ein merkwürdiger Wunsch, den Philip Meinholds siebzigjährige Mutter da äußert: Auf die Frage, was sie in ihrem Leben noch machen wolle, antwortet sie, sie würde mit ihren drei Kindern und den großen Enkeln gerne nach Auschwitz fahren. Meinholds Mutter galt nach den nationalsozialistischen Rassegesetzen als »Jüdischer Mischling zweiten Grades«, ihre Verwandten wurden deportiert. Was dem Wunsch folgt, ist die Auseinandersetzung dreier Generationen einer deutschen Familie mit dem Holocaust und ihrer Familienvergangenheit. Die einen sehen sich selbst als Kinder und Enkelkinder der Täter, die anderen als die der Opfer.
Philip Meinhold, 1971 in Westberlin geboren, machte eine Ausbildung zum Buchhändler, absolvierte die Berliner Journalisten-Schule und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erschien sein Debütroman »Apachenfreiheit«, 2009 der Roman »Fabula rasa«. Meinhold veröffentlichte Erzählungen und Kolumnen in diversen Anthologien und erhielt verschiedene Literaturpreise und Stipendien, so etwa den Walter-Serner-Preis, den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis und das Alfred-Döblin-Stipendium. Er lebt als freier Journalist und Schriftsteller in Berlin.
Das Buch erschien zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2015.
Veranstaltet vom AK für studentische Kultur & Politik an der Uni Bonn und vom Verein zur Förderung politischer Bildung & Kultur e.V., Eintritt frei.
Der Veranstaltungsort: www.lesabot.de

Arbeit – Eine Erfolgsgeschichte? Lesung (Le Sabot)

29. Mai 2015
18:30

Warum müssen wir, trotz all des technischem Fortschritts, mehr arbeiten als je zuvor? Wie kommt es, dass je härter wir arbeiten, wir letztendlich im Vergleich zu unseren Bossen umso ärmer werden? Warum konzentrieren sich die Leute einzig darauf, ihre Jobs zu retten, wenn die Wirtschaft zusammenbricht – obwohl eigentlich von vornherein kaum eine_r die Arbeit mag? Kann der Kapitalismus ein weiteres Jahrhundert der Krisen überstehen?

„Work“ behandelt diese und eine ganze Menge anderer Fragen. Um sie beantworten zu können, musste das Autor_innenkollektiv die vorherige Analyse der Lohnarbeit überdenken und ein differenzierteres Verständnis der Wirtschaft entwickeln. Es hat Monate damit verbracht, düstere Teile der Geschichte zu studieren und Aufzeichnungen darüber, wie Ausbeutung im alltäglichen Leben erfahren wird, zu vergleichen – um langsam eine große vereinheitlichte Feldtheorie über den aktuellen Kapitalismus auszuarbeiten.

Der Vortrag wird von einer Person des Übersetzer_innenkollektivs Black Mosquito gehalten.

Bei dem Vortrag ist auch das gleichnamige Buch “Work” zu erstehen, das vom Kollektiv CrimethInc. geschrieben wurde.
–> www.black-mosquito.org/index.php/crimethinc-work-kapitalismus-wirtschaft-widerstand.html

Wir freuen uns über euer Kommen!

Solidarische Grüße,
Die Anarchistisch Syndikalistische Jugend Bonn
asjbonn.blogsport.de

Erben der Erinnerung – Buchvorstellung mit Philip Meinhold (Le Sabot)

25. Juni 2015
20:00
Erben der Erinnerung – Buchvorstellung mit Philip Meinhold
Dieses Buch ist eine sehr persönliche Erkundung der eigenen Geschichte, des Umgangs mit der NS-Zeit siebzig Jahre danach – und der Frage, was Auschwitz mit jedem von uns zu tun hat.
Es ist ein merkwürdiger Wunsch, den Philip Meinholds siebzigjährige Mutter da äußert: Auf die Frage, was sie in ihrem Leben noch machen wolle, antwortet sie, sie würde mit ihren drei Kindern und den großen Enkeln gerne nach Auschwitz fahren. Meinholds Mutter galt nach den nationalsozialistischen Rassegesetzen als »Jüdischer Mischling zweiten Grades«, ihre Verwandten wurden deportiert. Was dem Wunsch folgt, ist die Auseinandersetzung dreier Generationen einer deutschen Familie mit dem Holocaust und ihrer Familienvergangenheit. Die einen sehen sich selbst als Kinder und Enkelkinder der Täter, die anderen als die der Opfer.
Philip Meinhold, 1971 in Westberlin geboren, machte eine Ausbildung zum Buchhändler, absolvierte die Berliner Journalisten-Schule und studierte am Deutschen Literaturinstitut Leipzig. 2002 erschien sein Debütroman »Apachenfreiheit«, 2009 der Roman »Fabula rasa«. Meinhold veröffentlichte Erzählungen und Kolumnen in diversen Anthologien und erhielt verschiedene Literaturpreise und Stipendien, so etwa den Walter-Serner-Preis, den Georg-Christoph-Lichtenberg-Preis und das Alfred-Döblin-Stipendium. Er lebt als freier Journalist und Schriftsteller in Berlin.
Das Buch erschien zum 70. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz am 27. Januar 2015.
Veranstaltet vom AK für studentische Kultur & Politik an der Uni Bonn und vom Verein zur Förderung politischer Bildung & Kultur e.V., Eintritt frei.
Der Veranstaltungsort: www.lesabot.de