Von Marx zur Kritischen Theorie Eine Einführung (Hörsaal 8)

24. Mai 2016
20:00

Vortrag von und Diskussion mit einem Mitglied des Arbeitskreis Rote Ruhr Uni

„Der Fortschritt droht das Ziel zunichte zu machen, das er verwirklichen soll – die Idee des Menschen.“
Max Horkheimer (Kritik der instrumentellen Vernunft)

Marx und die Kritische Theorie um Adorno, Horkheimer oder Marcuse sind sich darin einig, keine positive Wissenschaft betreiben zu wollen. Der Anspruch ihrer Theorie ist es, die gegenwärtige Gesellschaftsformation nicht nur zu beschreiben, sondern einen theoretischen Beitrag zu ihrer Aufhebung zu leisten. Dabei weiß sich Kritische Theorie immer im Zwang,
die bestehende Gesellschaft als verdinglichte und unmenschliche zu erkennen und dennoch gegen ihre barbarische Abschaffung verteidigen zu müssen.

Der Vortrag versucht einen Einblick darin zu geben, was kritische Theorie bedeutet und welche Rolle ihr auch in aktuellen Debatten zukommen kann. Dabei werden insbesondere die Verdinglichungsannahme der Kritischen Theorie und die darin durchklingende Bestimmung der Ökonomie nach Marx im Fokus stehen.

Eine Veranstaltung des Referats für politische Bildung des AStA der Universität Bonn und der Emanzipatorischen Antifa Bonn (EAB).

Der Eintritt ist wie immer frei.

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